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    Katastrophenschutz - Bitcoin in der Corona-Krise

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    Vom 7. Mai 2020

    Darüber dass Bitcoin von CNN zum besten Investment der letzten Dekade gekürt wurde, haben wir in unserem Blogpost vom 16. Januar ausführlich berichtet. Wie es die Kryptowährung Nummer 1 jedoch aktuell sogar schafft selbst der Corona-Krise zu trotzen und auch das Jahr 2020 und damit die neue Dekade bereits mit einer starken Performance zu beginnen, untersuchen wir in unserem heutigen Artikel.

    Bitcoin als sicherer Hafen in der Krise

    Fakt ist: Nachdem die neue Dekade im Rahmen der Corona-Krise mit globalen Turbulenzen beginnt, die am 12. März zunächst ausnahmslos alle Märkte erschüttern, zeigt sich schon wenige Tage später wieder ein alt bekanntes Bild: Bitcoin erholt sich rasch, übertrifft mit seiner beispiellosen Dynamik sowohl den Aktienmarkt als auch Gold und startet das Krisen-Jahr als aktuell bestes Anlageprodukt.

    Ebenfalls deutlich wird, dass Bitcoin sich stark von den klassischen Assets unterscheidet, wobei die 4 gängigsten Anlageklassen Aktien, Anleihen, Rohstoffe und Währungen allesamt zu einem bestimmten Teil miteinander korrelieren. Allein Bitcoin als freie, von Banken und Staaten unabhängige Währung, schafft eine Entkopplung von diesen klassischen Assets und schon wenige Tage nach dem großen Crash sogar den Sprung auf rund 8.800 USD und notiert somit circa 22% über dem Wert zu Beginn des Jahres.

    Bitcoin beweist sich in Corona-Krise als Wertaufbewahrungsmittel

    Die neusten Daten zeigen: Bitcoin konnte im Laufe der Corona-Krise erfolgreich seinen Status als Wertaufbewahrungsmittel unter Beweis stellen.

    Während Bitcoin den Corona Crash vom 12. März und auch die noch immer herrschende Krise bislang scheinbar mühelos wegstecken konnte und sogar bereits heute wieder weit über seinem Jahresanfangs-Niveau liegt, sieht es für die traditionellen Märkte noch immer relativ düster aus.

    Nachdem der Kryptomarkt im März zwar ebenfalls kurz eingebrochen war, zeigt sich Bitcoin aktuell im Laufe der Krise deutlich weniger schwankend als Aktien- und Ölmarkt und ist trotz des kurzen Flash-Crashes insgesamt wertstabil geblieben.

    Neben diese bereits kurzfristig sichtbaren Faktoren und Vorteile, die aktuell deutlich für Bitcoin und gegen die traditionellen Märkte sprechen, treten die eher langfristigen und in der Wirkung sogar noch massiveren Auswirkungen der aktuellen Geldpolitik, die Bitcoins einzigartige Eigenschaften stärker denn je offenbaren. Eigenschaften, die Bitcoin von jedem anderen Vermögenswert unterscheiden:

    Expansive Geldpolitik der Banken und Regierungen

    Anfang März mussten die traditionellen Märkte ihre schlimmsten Verluste seit 1987 erleiden und so prognostizieren nicht wenige Experten, dass die Schocks, die Anfang 2020 die komplette Weltwirtschaft massiv erschütterten, mittel- bis langfristig sogar den Finanzcrash von 2008 noch in den Schatten stellen werden.

    Zentralbanken und Staaten weltweit erklären nicht nur weitere Zinssenkungen, Käufe von Vermögenswerten wie Anleihen oder Aktien, Steuererleichterungen für Unternehmen oder Notkredite: Auch eine Maßnahme, die unter Experten eigentlich als eine der härtesten und damit letzten Mittel galt, ist aktuell in den USA bereits konkret in Planung: das Helikoptergeld.

    Neben der „Quantitativen Lockerung“ und „Negativzinsen“ gilt Helikoptergeld eigentlich als eine der letzten geldpolitischen Maßnahmen und manifestiert den Beginn einer neuen Phase staatlicher Geldpolitik, die unser gesamtes Finanzsystem langfristig noch stärker als ohnehin schon ins Wanken bringen kann, die aber auf der anderen Seite einer freien Banken- und Staaten unabhängigen Währung wie Bitcoin extrem in die Karten spielt.

    Denn durch das „Gelddrucken“ der Zentralbanken, wird die Geldmenge massiv erhöht und die Währung langfristig durch Inflation abgewertet. Hinzu kommen die weiteren geldpolitischen Maßnahmen wie Notkredite oder Anleihenkäufe, durch die ebenfalls „neues Geld gedruckt“ wird.

    Obwohl diese Auswirkungen teilweise erst nach Monaten oder Jahren sichtbar werden, führen sie unweigerlich zu einer massiven Abwertung von Rücklagen und Sparguthaben.

    Immer lauter werden dabei ebenfalls die Stimmen, die betonen, dass die Pandemie als reiner Auslöser oder Katalysator und keinesfalls als Ursache der sichtbar fragilen Weltwirtschaftsordnung betrachtet werden sollte.

    Angus Coote, Mitgründer der australischen Vermögensverwaltung Jamieson Coote Bonds beschreibt die aktuelle Lage gegenüber dem Guardian wie folgt:

    „Ich bin schon seit 25 Jahren im Geschäft und selbst die globale Finanzkrise wirkt dagegen wie ein Kindergeburtstag. (…) Es ist eine Katastrophe.“

    Dabei warnt er besonders vor den ausstehenden Verbindlichkeiten von Unternehmen in Höhe von über 2 Billionen US-Dollar allein in den USA, die eigentlich im Laufe des Jahres abbezahlt werden müssten. Vor allem die ohnehin besonders fragilen sog. „Zombie-Unternehmen“, die sich selbst vor der Krise schon nur noch mittels Krediten über Wasser halten konnten, geraten aufgrund des aktuell massiv eingeschränkten Wirtschaftslebens besonders in die Bredouille, was z.B. in Deutschland rund 15-20% aller Unternehmen betrifft. Dadurch droht ein massiver Kreditausfall, der wiederum Banken ins Wanken bringt, die letzten Endes wieder vom Staat gerettet werden müssen, was dem Finanzsystem weiter zusetzt und unweigerlich in einem Teufelskreis und dem Kollaps von Wirtschafts- und Bankensystem endet.

    Ähnlich düstere Worte wie Coote findet Raoul Pal, der Gründer und Geschäftsführer von Global Macro Investor und ehemaliger Vertriebsleiter bei Goldman Sachs:

    „Wir laufen Gefahr, dass das gesamte Finanzsystem in sich zusammenbricht. (…) Ich denke, es wird das größte Insolvenzereignis in der Geschichte sein.”

    Bitcoin vs. „Gelddruck-Orgie“ der Zentralbanken

    Auf der anderen Seite jedoch, ergänzt Pal, dass besonders „Harte Assets“ wie auch Gold massiv von diesen Entwicklungen profitieren werden, allerdings nicht annähernd im selben Maße wie Bitcoin:

    „Ich kann gar nicht in Worte fassen, wie optimistisch ich Bitcoin momentan sehe.“

    Zur Erklärung: Die „Härte“ eines Assets beschreibt dabei, wie knapp ein Vermögenswert tatsächlich ist und unter dem Begriff „harte Assets“ verstehen wir Vermögenswerte, die nicht einfach hergestellt werden können bzw. deren Angebot begrenzt ist. Es erfordert folglich eine große Menge an Aufwand, um sie zu fördern und, im Gegensatz zu normalem Fiat-Geld wie Euro und Dollar, kann die Menge dieses Vermögenswertes nicht einfach beliebig erhöht werden. Die zwei besten Beispiele hierfür sind Bitcoin und Gold.

    Pals optimistische Stimmung fußt demnach besonders auf der Tatsache, dass Bitcoin schon bald der Vermögenswert mit dem weltweit höchsten Härtegrad sein wird und damit der beste Schutz gegen die expansive Geldpolitik der Zentralbanken und somit die beste Möglichkeit, um sich gegen die drohende Entwertung von Sparvermögen zu wehren. Bitcoin ist von Grund auf inflationsgeschützt und es wird nie mehr als insgesamt 21 Millionen Stück geben.

    Der Grund hierfür: Bitcoin tut genau das Gegenteil von dem, was Zentralbanken schon jahrelang praktizieren. Er ist mit einer „Quantitativen Härtung“ konzipiert und steht somit im wortwörtlichen Kontrast zur momentanen Geldpolitik der Zentralbanken, die auch als „Quantitative Lockerung“ bezeichnet wird.

    Das heißt: Während Zentralbanken im Rahmen der Quantitativen Lockerung in großen Mengen frisches Geld „drucken“, wird die Anstiegsrate der Umlaufmenge von Bitcoin nach und nach kleiner. Auf diesem Wege erhöht sich unweigerlich der sogenannte „Härtegrad“ der Kryptowährung, da im Vergleich zur bereits bestehenden Umlaufmenge immer weniger neue Einheiten geschaffen werden. Während die Härte von Landeswährungen immer stärker durch die expansive Geldpolitik „aufgeweicht“ wird, schafft es Bitcoin hingegen bereits 2020 auf einen Härtegrad von 54, ähnlich wie Gold (58).

    Ab 2024 erreicht das digitale Gold „Bitcoin“ sogar einen Wert von über 100 und wird somit offiziell zum härtesten Vermögenswert, den es in der Menschheitsgeschichte jemals gab, wobei anzumerken bleibt, dass es in der Vergangenheit letzten Endes immer das härteste Asset war, das sich langfristig durchgesetzt hat!

    Da Bitcoins Härtegrad sogar noch lange über 2024 hinaus immer weiter steigen wird, sehen ihn nicht wenige Analysten und Experten bereits heute als Wertaufbewahrungsmittel und Krisenabsicherung Nummer 1.

    Nicht nur konnte er sich bereits jetzt während der Krise selbst als weitaus widerstandsfähiger als der Aktienmarkt behaupten: Darüber hinaus benötigt Bitcoin, anders als fast jede andere Branche, keinerlei Unterstützung von Zentralbanken um zu überleben.

    Während ein Sprecher der amerikanischen Zentralbank vor wenigen Wochen vollmundig ankündigte, dass das Finanzinstitut notfalls „unbegrenzt“ Geld drucken könnte und allein Fed und EZB heute schon zusammen Gelder im Wert von umgerechnet über 9,2 Billionen Euro bereit stellten (Tendenz weiterhin steigend), werden kritische Stimmen immer lauter:

    Die „Gelddruck-Orgie“ der Zentralbanken, wie der Milliardär Michael Novogratz die aktuell verheerende Markt- und Wirtschaftssituation bezeichnet, könnte jedoch den Bitcoin Kurs mittel- bis langfristig zusätzlich anheizen und sogar für weitaus höhere Kurse sorgen, als ohnehin schon durch die meisten Modelle prognostiziert werden.

    Ähnliche Töne schlägt der aktuelle Grayscale Bericht an, der darüber hinaus auch die Vorteile gegenüber Gold betont, da Bitcoin wesentlich einfacher verfügbar und in der Handhabung ist und zudem komplett unabhängig von der Funktionalität von Lieferketten.

    „Landeswährungen droht die Abwertung, Staatsanleihen bringen nur noch niedrige oder gar negative Zinsen und Lieferschwierigkeiten verdeutlichen den nicht länger zeitgemäßen Status von Gold als Wertaufbewahrungsmittel. Es gibt nur wenige Ausweichmöglichkeiten in dieser Zeit der Unsicherheit. (…) Bitcoin zeigt erste Anzeichen, dass er zum Wertaufbewahrungsmittel wird, während er gleichzeitig ein positives Risiko-Ertrags-Verhältnis aufweist

    Bitcoin als absolute „Allzweckwaffe“?

    Zu einem ähnlichen Schluss kommt auch Milliardär und Krypto-Experte Novogratz, der Bitcoin als „Allzweckwaffe“ und Mittel gegen ökonomische Turbulenzen jeder Art bezeichnet. Die Gründe hierfür und die Unterschiede zu anderen Anlageklassen sind so offensichtlich, wie vielfältig und offenbaren sich in der Krise deutlicher denn je:

    Im Falle von Umschuldungen und Schuldenerlassen von Krediten wird Bitcoin als unkorrelierter Vermögenswert massiv profitieren. Im Falle negativer Zinssätze wird er zu einem verlockenden Vermögenswert und im Falle der immer stärker zunehmenden Entwertung des Fiat-Geldes sollte er als knappe Kryptowährung enorm im Wert steigen, da die Geldmenge wächst.

    Darüber hinaus, hat Bitcoin im Gegensatz zu Unternehmensanteilen und Aktien, keine Schulden, die ihm das Rückgrat brechen könnten. Anders als der US-Dollar kann er nicht aufgeblasen werden und im Gegensatz zu Gold kann Bitcoin einfach gehandelt und übertragen werden.

    Selbst wenn der Bitcoin noch als jung angesehen werden kann und sein Kurs zeitweise schwankt, ist er alles andere als zerbrechlich und konnte sich in dieser Krise bislang besser bewähren als alle anderen teilweise Jahrhunderte alten Assets.

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