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    Bitcoin Halving 2020: Warum sich Miner heute schon freuen dürfen!

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    Vom 7. Februar 2020

    Es ist eines der am stärksten diskutierten Themen im gesamten Krypto Space: Im Mai 2020 steht die nächste Halbierung der Bitcoin Blockbelohnung an – ein Ereignis dem Bitcoin Miner sehr positiv, fast schon euphorisch entgegenfiebern. Aber warum eigentlich? Ist das nicht widersprüchlich?

    Ohne Mining: Kein Bitcoin

    Das Bitcoin Mining ist ein wesentlicher Bestandteil des Bitcoin Ökosystems und der Kern der Blockchain Technologie. Bitcoin Miner halten das gesamte Netzwerk am Laufen, indem sie Transaktionen überprüfen bzw. validieren und so die Blockchain sichern. Entlohnt werden sie für die hierfür zur Verfügung gestellte Arbeit und Rechenleistung mit den frischen Bitcoins, die alle 10 Minuten neu entstehen, sowie den im gesamten Netzwerk anfallenden Transaktionsgebühren.

    Wenn sich jedoch die Anzahl neu geschaffener Bitcoins alle 4 Jahre halbiert, wie kann dann das Mining langfristig überhaupt profitabel bleiben? Geht Satoshi Nakamotos Rechnung womöglich gar nicht auf?

    Wie sollen alle hungrigen Miner gefüttert werden, wenn der „frische Bitcoin-Kuchen“ alle 4 Jahre um die Hälfte schrumpft?

    Bevor auf die genauen Details eingegangen wird, bleibt zunächst ein wichtiger Grundsatz zu betonen, den sich die Krypto Community ohne Widerworte eingestehen und akzeptieren muss:

    Bitcoin Mining MUSS auch langfristig profitabel bleiben, da das gesamte Netzwerk, dessen Stabilität und Sicherheit von der Bereitschaft und Arbeit der Miner abhängt.

    Oder kurz gesagt:

    Ohne ausreichende Belohnung für die Miner, gibt es kein Mining. Und ohne Mining, gibt es keinen Bitcoin.

    Das heißt im Umkehrschluss ebenfalls, dass die wegbrechende Menge an neu geschaffenen und an die Miner ausgezahlten Bitcoins irgendwie aufgefangen werden muss, um das Überleben des Netzwerks zu sichern, was zu folgender Frage führt:

    Wie wird der „schrumpfende Bitcoin-Kuchen“ nun also reichhaltiger?

    Dies geschieht durch einen Selbstregulierungsmechanismus, der in der Vergangenheit besonders bei den Halvings mehr als deutlich wurde und im Wesentlichen durch 2 Faktoren zum Tragen kommt.

    Der wohl deutlichste und aktuell entscheidendste Faktor, stellt natürlich der Bitcoin Kurs selbst dar:

    Wie in unserem Artikel vom 18.12.2019 beschrieben, ergibt sich der Bitcoin Preis ausschließlich aus Angebot und Nachfrage. Diese Verknappung des Angebotes bei steigender Nachfrage führte bei den vergangenen Halvings dazu, dass der Bitcoin um das 10- bis 500-fache stieg.

    Und so wird auch ab Mai diesen Jahres die Umlaufmenge an neu geschaffenen Bitcoins drastisch reduziert (gemäß Stock-to-Flow-Modell um bis zu 63 Millionen US-Dollar pro Woche).

    (Zum Vergleich: Die Halbierungen in den Jahren 2012 und 2016 nahmen nur jeweils 302.400 und 8,19 Millionen US-Dollar pro Woche aus dem Umlauf.)

    Obwohl die Halbierung noch über drei Monate entfernt ist, zeichnen sich bereits heute einige Ähnlichkeiten und Parallelen zur Vergangenheit ab:

    Nach dem Anstieg auf 20.000 Dollar im Dezember 2017 folgte Mitte Dezember 2018 der Tiefstand bei 3.152 Dollar und damit ca. 519 Tage vor der nächsten Bitcoin Halbierung.

    Bemerkenswert ähnlich, erreichte der Bitcoin vor der zweiten Halbierung, ca. 544 Tage vor dem Halving seinen Tiefststand.

    Mehr noch: Der aktuelle Preisanstieg seit dem Boden beträgt schon heute das 3,1-Fache. Für die zweite Halbierung legte Bitcoin nach dem damaligen Tiefstand um das 3,3-Fache zu.

    Ein weiterer Faktor, der aktuell zwar noch vernachlässigbar erscheint, stellen die Transaktionsgebühren dar, die besonders langfristig eine entscheidende Rolle für das gesamte Bitcoin Netzwerk spielen werden: Bei jeder Bitcoin-Transaktion fällt eine sehr kleine Gebühr an, die zwar für den Einzelnen wenig Relevanz hat, jedoch in der Masse und mit zunehmender Adaption künftig eine wichtige Einkommensquelle für Bitcoin Miner darstellen wird.

    Nur so kann sichergestellt werden, dass Bitcoin Mining auch nachdem 2140 der letzte „frische Bitcoin“ geschürft wurde, lukrativ bleiben kann.

    Denn Eines steht fest: Keine ausreichende Vergütung für Bitcoin Miner hieße im Umkehrschluss, kein Mining. Kein Mining heißt, kein funktionierendes Bitcoin Netzwerk.

    In diesem Sinne ist sogar schon heute festzustellen, dass sich die genaue Zusammensetzung der Belohnung für die Miner langsam zu Gunsten der Transaktionsgebühren verschiebt:

    Obwohl noch immer die Blockbelohnung bzw. „frischen Bitcoins“ die Haupteinkommensquelle für Miner darstellt (in der Abbildung blau), beginnen die Transaktionsgebühren (in der Abbildung orange) mit der immer stärker wachsenden Nutzung des Bitcoin Netzwerks langsam tatsächlich eine Rolle zu spielen, während sie vor 2017 noch kaum merkbar auffielen:

    Quelle Abbildung: BTC-ECHO

    Satoshis Rechnung geht also auf!

    Ebenfalls deutlich wird Eines: Der Irrglaube, Bitcoin Mining würde aufgrund der Halvings mit der Zeit weniger rentabel werden, ist nicht nur falsch, sondern auch im Kern unlogisch.

    Zunächst bleibt noch einmal der Grundsatz zu betonen, dass solange es Bitcoin gibt, auch das Mining profitabel bleiben MUSS. Wäre es das nicht, gäbe es keinen Bitcoin.

    Wer außerdem glaubt, Bitcoin Mining sei lukrativer gewesen, als die Blockbelohnung noch bei 25 oder gar 50 Bitcoins lag, muss sich bewusst machen, dass zu diesem Zeitpunkt aufgrund des niedrigen Kurses fast alle diese Bitcoins verkauft werden mussten, um überhaupt die Stromkosten und zusätzlichen Fixkosten für den Mining Betrieb zu decken. Letzten Endes relevant ist demnach einzig und allein die Stückzahl der verbleibenden Bitcoins, die nach Abzug der Kosten übrig bleiben, in Zusammenspiel mit dem aktuellen Bitcoin Kurs.

    Und so zeigten die vergangenen 11 Jahre nicht nur dass, sondern auch wie genau der von Satoshi Nakamoto entwickelte Selbstregulierungsmechanismus funktioniert und sich Bitcoin heute stärker denn je als inflationsgeschützte und nachhaltige Währung behaupten kann.

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